Das Modell
Jagdpanzer IV L/70 von Dragon. Dies ist ein Sondermodell von Johan Huber.
ROB Gefreiter Johan Huber, 5.Kompanie / II Abt., PzRgt 25 " Rothenburg"
Der Jagdpanzer IV wurde eingestezt an der Ost Front 1945. Im Bausatz enthalten ist ein Aluminiumrohr und Kettenschürzen aus Fotoätzteilen.
Technische Daten
Die ersten Serien des Jagdpanzer IV verwendeten, genau wie das Sturmgeschütz IV, die 75L48 Kanone aus den späten Modellen des Panzer IV. Bereits diese galten als leicht vorlastig, eine mögliche Lösung (Verringerung der Bugpanzerung) wurde aber von den Endanwendern abgelehnt. Die 7,5 cm L/48-Kanone konnte relativ problemlos in den von Vomag entwickelten Aufbau integriert werden. Erste Tests und Einsatzberichte führten zur Entfernung der Mündungsbremse der Kanone. Durch den aufgewirbelten Staub wurde die Position des Panzers verraten und dem Schützen die Sicht genommen. Die Produktion des JPz IV/48 lief von Anfang 1944 bis November 1944 teilweise parallel zur ab Mitte 1944 nicht ganz problemlos anlaufenden JPz IV/70 Produktion.
Nach Erscheinen der IS-1 Panzer wurde dann eine Version mit der langen 75mm Kanone (75L70) des Panther gefordert. Hier hatte Vomag Probleme. Die extrem lange 7,5-cm-StuK 42 L/70 ließ sich nur schwer in den abgeschrägten Aufbau integrieren. Das Fahrzeug war sehr buglastig. Auch mussten die Rücklaufbremse und der Vorholmechanismus über dem Rohr montiert werden. Mitte 1944 konnte endlich die Serienproduktion des Jagdpanzers IV/70 beginnen. Die Kanone mit der prägnanten Saukopfblende wurde nicht ganz mittig, sondern um 20 cm nach rechts versetzt eingebaut. Dies wurde notwendig um den Fahrzeuginnenraum sinnvoller nutzen zu können. Die Frontplatte der Wanne war mit 80 mm wieder so stark wie beim Vorgänger mit der kleinen Kanone, der Kampfraum für die vierköpfige Besatzung nahm die vorderen drei Viertel des Panzers ein. Der Maybach-V12-Motor erlaubte eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h auf der Straße und 16 km/h im Gelände, dort aber war der Panzer wegen der Kopflastigkeit schwer steuerbar, was ihm den Spitznamen "Guderian-Ente" eintrug.
Der Jagdpanzer IV war mit seiner starken Bewaffnung eine hervorragende Abwehrwaffe und bei den westlichen Alliierten, deren Panzer nicht so gut geschützt waren, gefürchtet. Insgesamt gesehen stellte er eine gute Verwertung der knappen Ressourcen dar.
Gewicht: 25,8 t
Bewaffnung: 7,5 cm-StuK 42 L/70 mit 60 Schuss , 1x 7,92 mm MG 42 mit 1200 Schuss
Besatzung: 4
Gebaut und bemalt von Andreas
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