Spähpanzer Luchs

Gebaut und bemalt von Andreas

Das Modell ist von Revell. Leider zur Zeit der einzige Hersteller, der Bundeswehrfahrzeuge im Sortiment hat. Der Bausatz ist für jeder Mann. Sowohl für Anfänger als auch für Profis. Nicht zu vergleichen mit den neuen Sachen von Dragon und Tamyia, aber immer mal schön wenn etwas zwischendurch gebaut werden soll. Auf eine Verwitterung wurde hier so gut wie verzichtet, da die BW - Fahrzeuge ja immer wie aus dem Ei gepellt aussehen....

Technische Daten

1942 entwickelte die deutsche Wehrmacht ein Vollkettenfahrzeug als Aufklärungsfahrzeug. Dabei handelte es sich um eine Variante des für den Einsatz als Kampfpanzer nicht mehr tauglichen Panzerkampfwagen II, den Panzerkampfwagen II Ausf. L (Sd.Kfz. 123) „Luchs“. Von diesem übernahm der heutige Luchs lediglich seinen Namen.

Der Spähpanzer Luchs der Bundeswehr ist hingegen ein Radpanzer und basiert auf dem Konzept der Panzerspähwagen Sd.Kfz. 234 bzw. dessen Vorgängers Panzerspähwagen Sd.Kfz. 231, von dem er die 8-Rad-Lenkung und als zusätzliches Besatzungsmitglied den Rückwärtsfahrer beibehalten hat. Zusätzlich ist der Luchs schwimmfähig (er wird bei Wasserfahrt durch zwei im Heck befindliche Ruderpropeller angetrieben), kaum hörbar und mit beschussfesten Reifen ausgestattet. Auch das Besatzungsmodell ist identisch: Fahrer, Kommandant, Richtschütze und Rückwärtsfahrer (Funker).

Entwickelt wurde das Fahrzeug 1968–1974 bei Porsche (als Auftragsarbeit für Daimler Benz), endgefertigt ab 1975 von Thyssen-Henschel in Kassel. Die Einführung in die Truppe begann im Mai 1975. Bis 1977 wurden insgesamt 408 Exemplare ausgeliefert. Der Luchs ersetzte den französischen Hotchkiss SPz kurz 11-2, der damals bereits auf eine 20-jährige Einsatzzeit in der Bundeswehr zurückblicken konnte. Zugleich wurde der Transportpanzer Fuchs entwickelt, mit dem er viele Komponenten teilt.

Das Modell

Spähpanzer Luchs Spähpanzer Luchs
   
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